In-Memory-Datenbank

Zuletzt bearbeitet am 4. August 2023 Gepostet am 28. Mai 2023
Allgemein

In-Memory-Datenbanken sind spezielle Datenbanken, bei denen die Daten im Arbeitsspeicher (RAM) des Computers gespeichert werden. Im Gegensatz zu anderen Datenbanken (Relationale DB´s, NoSQL-DB´s, …), bei denen Daten auf Festplatten oder anderen dauerhaften Speichermedien gespeichert sind, bleiben die Daten in In-Memory-Datenbanken nur für die Dauer des Betriebs im Arbeitsspeicher. Sprich, wenn das System heruntergefahren oder neu gestartet wird, gehen die im Arbeitsspeicher gespeicherten Daten verloren.

Der wahrscheinlich größte Vorteil bei In-Memory-Datenbanken ist die schnelle Zugriffszeit. Die Zentraleinheit (CPU) des Computers kann direkt auf den RAM zugreifen und somit sehr schnell schreiben bzw. lesen. Dies macht In-Memory-Datenbanken vor allem für Operationen perfekt, die Hochgeschwindigkeit benötigen, wie z.B. Auktionsplattformen, die Gebotsdaten in Echtzeit in das System einpflegen möchten. Wenn die Daten allerdings auf Dauer gespeichert werden sollen, müssen diese noch in eine weitere Datenbank verschoben werden. Aber auch für das Entwickeln von Software, bevor diese in den Live-Betrieb geht, werden In-Memory-Datenbanken verwendet, da diese schnell implementiert und einfach verwendet werden können.

In dieser Grafik wird der Aufbau einer In-Memory-Datenbank grob dargestellt. Der Speicher stellt dabei den Arbeitsspeicher dar. Darin befinden sich die Datenstrukturen (Daten, die in verschiedenen Strukturen gespeichert werden), die Datenkomprimierung (damit wird Speicherplatz eingespart) und dem Caching (für schnelleren Zugriff auf Beispielsweise häufig abgefragte Daten).

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