Relationale Datenbank
Relationale Datenbanken sind die am häufigsten verwendete Art von Datenbanken. Sie basieren auf dem relationalen Datenbankmodell. Gespeichert werden die Daten dabei in Tabellen, welche mit Schlüsseln untereinander verbunden sind. Zur Verwaltung wird meist die Anfragesprache SQL (Structured Query Language) verwendet.

In dieser Abbildung siehst Du eine einfache Darstellung zweier Tabellen einer relationalen Datenbank. Es gibt eine Tabelle für Kundendaten, die jeweils über eine ID, einen Vornamen und einen Nachnamen verfügen. Die ID fungiert dabei als eindeutig zuweisbarer Schlüssel, der in der gesamten Kundentabelle einzigartig ist. Die Tabelle „Bestellung“ hat die Spalten Bestellnummer, Kunden-ID und Bestelldatum. Die Bestellnummer ist dabei wieder eindeutig – die Kunden-ID ist in dieser Tabelle der Fremdschlüssel (dieser zeigt auf die Kunden-Tabelle), über den ermittelt werden kann, welcher Kunde/welche Kundin die Bestellung aufgegeben hat.
Relationale Datenbanken werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie z.B. im E-Commerce (für Bestellungen, Produkte oder Kundeninformationen), im Finanzwesen (für Transaktionen, Konten oder Kundeninformationen), im Gesundheitswesen (für Patientenakten, medizinischen Bildern oder Labordaten) oder im Bildungswesen (für Schülerinformationen, Lehrpläne oder Kursangebote).